Mein Name ist Walter Tausch geboren am 19. 12. 1943 in Salzburg.

Studium der Politikwissenschaft, Zeitungswissenschaften und Philosophie in Salzburg und Abschluss als Doktor der Philosophie mit Auszeichnung.

Danach Arbeit am Internationalen Forschungszentrum in Salzburg und mit einem Stipendium der Alexander v. Humboldtstiftung (Bonn) in Mannheim über Methodenfragen der Politikwissenschaften.  Nach  der Methode der teilnehmenden Beobachtung Studien zur Situation der Bergbauern in Salzburg.  Dies führte zur Gründung der Österreichischen Bergbauernvereinigung (ÖBV).

Ich lernte dabei den damaligen Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium Dipl. Ing. Günther Haiden kennen, der mich, als er im Oktober 1976 Landwirtschaftsminister wurde, in das Landwirtschaftsministerium in sein Kabinett zuerst als Pressereferent und dann als Kabinettschef berief.

Von 1979 bis 1994 war ich Abteilungsleiter für Internationale Angelegenheiten der Landwirtschaft, und damit für Internationale Preisentwicklung und Festsetzung der Getreideexportpreise, sowie Fragen des Weinmarktes zuständig.

Zur Aufarbeitung des „österreichischen Weinskandals“ 1985-1986 gründete ich für das Landwirtschaftsministerium 1986 die Österreichische Weinmarketing Servicegesellschaft.  Diese hat es zwischenzeitlich geschafft, die Exportverluste des Weinskandals mehr als auszugleichen.

Landwirtschaftsminister Fischler berief mich 1994 zum Generaldirektor  für Internationale Beziehung des Landwirtschaftsministeriums.  Ich war zwei Jahre Sprecher Österreichs im Sonderausschuss Landwirtschaft der EU und danach oftmalig Sprecher Österreichs im EU-Rat der Landwirtschaftsminister und der Fischereiminister.

Im Rahmen der ersten Eu-Präsidentschaft Österreichs organisierte ich den Vorsitz im EU-Rat der Fischereiminister.  Während dieser Präsidentschaft konnten einige der schwierigsten und konfliktreichsten Dossiers (Kontrollrichtlinie, Verbot der Treibnetze, Neuverteilung der Thunfischquoten) erfolgreich abgeschlossen werden.

Letzteres brachte mir die wertvollste Auszeichnung, die es in der Landwirtschaft weltweit zu vergeben gibt:  Den französischen Orden Mérite Agricole im höchsten Rang Kommandeur.  Mit diesem sind seit seiner Gründung (1876) 4300 Personen ausgezeichnet worden. Derzeit gibt  es weltweit nur 400 lebende Träger.

Das Königreich Spanien ehrte mich mit der Encomienda (Kommandeur) des spanischen Zivilverdienstordens.

Seit 1972 bin ich mit Martha Cristina Hernández verheiratet, wir haben zwei erwachsene Töchter.

Von 2001 bis 2006 war ich Gesandter für Agrar-Angelegenheiten an der Österreichischen Botschaft Madrid und trat danach in den Ruhestand.

Derzeit bin ich Vizepräsident der Gesellschaft Österreich - Mexiko 

 

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